Jagdeifer Jagdeifer & Reue: Studis 3. Jahr, Almaty 2000

Analysen | Schreibimpuls


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TXT 1, 3. Studienjahr, Pädagogik/Deutsch, ASDS, Schreibschrift, 18.10.00

Jagdeifer und Reue

Auf dem ersten Blick ist die Situation einfach und klar. Diese Bilder zeigen uns die Geschichte, die gewöhnlich auf der Jagd geschieht: der Vater und sein Sohn gehen in den Wald, um die Tiere zu fangen. Vor Freude und Überraschung erschießen sie endlich einen Hasen.

In der Wirklichkeit enthalten die Bilder aber ganz andere Idee. Das ist meine Vermutung. Vielleicht spielt die Handlung am Wochenende. Der Vater versprach seinem Sohn schon längst, dass sie bald in den Wald gehen werden. Der kleine Sohn wartete auf diesen Spaziergang mit Ungeduld. Es ist verständlich. Er wußte doch, dass in diesem Wald verschiedene Tiere wohnen. Er hatte einen Wunsch, sie zu sehen. Endlich kam dieser Tag. Im Wald war es ganz und ruhig. Prachtvolle, wunderschöne Natur verzauberte den beiden. Sie genoßen frische, saubere Luft und Nachtigallenschlag. Da der Vater im Wald nicht so oft war, wußte er nicht, ob hier Bären und Wölfe leben. Der Mann nahm eine Büchse mit. Es zeugt davon, dass er vernünftig und realistisch war. Es war ziemlich riskant, ohne Büchse im Wald zu bleiben. Der Sohn war schon weit, und der Vater bewunderte einmalartige Natur. Als er seinen Sohn sah, bemerkte er sofort, dass er jemanden beobachtete. Also das war ein kleiner Hase Er saß ganz ruhig, ohne Angst. Es war ein wunderschönes Bild.

Der Vater bemerkte nicht, wie er nach der Büchse ergriff, obwohl er keine Absicht hatte. Das war spontan. Plötzlich erschallte ein Schuß. Das war ein Volltreffer. Es war so unerwartet, dass sogenannte Jäger außer sich vor Freude waren. Dann fiel aber dem Vater ein, dass er einen großen Fehler machte. Es fiel ihm wie Schuppen von den Augen. Leider war es aber zu spät. Der arme Hase war tod. Der Mann war impulsiv und aufgeregt. Er verstand nicht, wie es geschah. Ich kann sagen, er geriet in Eifer. Der Vater sah auf dieses trauriges Bild mit nassen und feuchten Augen. Der Sohn weinte schon längst. Es war ihm schwer zumute. Der Vater und der Knirps beschlossen, den Hasen zu begraben. Reuevoll kehrten sie nach Hause zurück.

Es tut mir leid, dass dieser langerwarteten Ausflug so traurig endete. Der Vater hatte natürlich Gewissensbisse. Das zeigen uns gebeugte Rücken, zitternde Hände. Wahrscheinlich schämte er sich vor dem Baby, dass er sich so dumm benahm. Meiner Meinung nach glaube ich, dass sich das Kind an diese Geschichte immer erinnern wird, weil so es in unserem Leben ist. Die kleinen Kinder, Tiere leiden an der Ratlosigkeit.



TXT 2, 3. Studienjahr, Pädagogik/Deutsch, Schreibschrift, 18.10.00

Einmal ging ein Knabe durch den Waltd. Zu gleicher Zeit ging ein Jäger auf die Jagtd. Es ist offenbar, daß er nicht so profesionell war. Dieser Knabe und er hat sich getroffen.

- Was machst du hier? - fragte der Knabe, obwohl er sah, daß das √den| Jäger war.

- Ich möchte zum Spaß jagen

- O, es ist wirklich interessant. Ich half dir dabei.

Plötzlich bemerkten sie den Haßse, den sehr aufmerksam sie hörte. Er war so klein und naiv, daß kann er nicht verstehen da wovon √ist| die Rede. Der Knabe rief: "Schieß bitte schneller!" Und der Jäger geschießt ist. Der Hase war getöten. Sie sind verstanden, daß sie eine schlechte Tat machte. Sie nahmen diese Hase und weinten.



TXT 3, 3. Studienjahr, Pädagogik/Deutsch, Druckschrift, 18.10.00
*kleines b ist ähnlich wie ein großes B geschrieben

Jagdeifer und Reue.

Eines Tages kaufte Herr Hammer eine Jagdflinte. Er träumte schon sehr längst davon und jetz ging sein Traum in Erfüllung. Am Samstag beschloss Herr Hammer, mit seinem Sohn in den Wald zu gehen.

- Komm, Pappi, da sitzt ein Hase! - flüsterte Max. Du kannst jetzt deine Flinte ausprobieren! Herr Hammer kam gelaufen.

Er legte das Gewehr an und feuerte ab.

- Toll! - rief der Junge begeistert. Der Hase lag da unbeweglich und verblutete. Die Beiden standen daneben traurig und niedergeschlagen. Max nahm den Hasen und trug ihn hochgehoben, der Vater ging hinter dem Sohn und trug seine neue Jagdflinte. Die beiden schwammen in Tränen.

"So schade, dachte der Junge, der Hase war nett und klein."

Manchmal bereuen wir etwas, was vor kurzem mit großem Wunsch gemacht haben. Brauchen wir denn es überhaupt zu machen?



TXT 4, 3. Studienjahr, Pädagogik/Deutsch, ANWE, Schreibschrift, 18.10.00

Jagdeifer und Reue

An einem schönen Tag beschloß ein Mann eine richtige Jagt seinem Kind zu zeigen. Sie legten Hoffnungen darauf, dass die Jagd ihnen Erfol bringen wird. Das Wetter war wunderschön. Die Sonne schien herrlich, die Vögel trillerten.

Plötzlich sah das Kind einen Hasen, der auf einem Waldrand saß. Beide schleicheten sich leiese heran, der Mann zielte auf den Hasen, dann donnerte der Schuß und es wurde totenstill. Als sich der Rauch lichtete, sahen sie, wie der blutbefleckte Hase in der Sonnenstrahlen lag. Nur dann verstanden die Jäger ganze Tragik dieser Jagd. Doch war es schon zu spät, um etwas zu ändern. Als sie nach Hause gingen, schien ihnen dieser Tag nicht so schön, wie früher. In ihren Gedanken ließ sie dieser Schuß in Ruhe nicht. So verwandelte sich ein Jagdeifer in die Reue.



TXT 5, 3. Studienjahr, Pädagogik/Deutsch, Druckschrift, 19.10.00

Jagdeifer und Reue

Im Laufe des ganzen Lebens änderte sich der Mensch, änderte selbst diese Welt, andere Leute und umgekehrt. Sehr oft wollen wir nicht etwas tun was unserem Gewissen wiederspricht, aber leider hängte es nicht nur von uns selbst ab. Mehrere Umstände zwungen uns oft etwas unangenehmes, häßliches und sogar grausames zu machen. Schader, daß je älterer der Mensch wird, desto gleichgültiger und harter wird er sein. Manchmal könnte der Mensch sich nicht leisten gut und höflich zu sein. In jeder Zeit war das die große Verschwendungssucht bzw. der Luxus. Manchmal könnte man nicht mehr sehen, was unterscheidete überhaupt einige Leute von Tieren, damit meine ich vor allem die Grausamkeit.

Ich bin der Meinung, daß nur die Kinder uns, der Erwachsenen und die Welt besser machen können. Warum lieben wir die Kinder über alles? Weil sie vor allem aufrichtig sind; sie sehen alles in rosigem Licht, alles nehmen im Ernst und alles verstehen nur auf zwei Weisen: oder es ist gut oder es ist schlecht. Nur die Kinder können durch ihre Zärtlichkeit und Aufrichtigkeit unsere Welt schutzen und bergen.

Und diese Bilder, meiner Meinung nach, stimmten zu. Hier kann man über zwei Generationen sprechen, über so genannten ewigen Streit zwischen Vätern und Söhnen.

Bestimmt hat stellte sich der kleine Sohn die Jagd anders vor. Also, wie etwas Interessantes und Lustiges, aber keinesfalls etwas, was mit der Beut verbunden ist. Vor kurzem sah er diesen Hasen lebendig, der das Leben genoß, also das grüne Gras, das heitere und sonnige Wetter. Die Beobachtung machte dem Kind viel Freude. Aber der einzige Schuß brachte den Hasen ums Leben, wodurch das k der Sohn einen Schock bekam.

Für Vater war das Benehmen des Kindes eine Überraschung. Er könnte sich nicht vorstellen, daß dieses Geschehen auf den Ki Sohn solchen Eindruck macht. Dieses Ereignis brachte den Vater auf die Idee, ob es gut ist, was er getan hast? ob es richtig ist die Tiere zu schießen, weil sie auch die lebenden Wesen sind und zu unserer Welt gehören. Sie machen unsere Erde doch schöner. Seine Frage stieß auf (ob es gut richtig ist) stieß auf negative Antwort und machte ihn traurig und reuevoll. Ich bin davon überzeugt, daß er ab diesen Tag mit der Jagd aufhörte.

Also, wir müssen aus allen Kräften versuchen einen Menschen zu sein. Wir müssen jeden Tag mit guten Taten vor allem, sich selbst, und anderen Leu unseren Kindern und anderen Leuten beweisen, daß der Gott sich nicht irrte, uns auf den ersten Platz in dieser Welt zu stellen. Trotz allem mussen wir versuchen Gutes nicht zu verlieren, immer ein Beispiel für die Kinder zu sein und in eine Harmonie mit den Leuten, Tieren und der Natur zu leben.

Nur Liebe, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Toleranz und Mitleid hilft uns zu überleben!

Nur Liebe bergt die Welt!



TXT 6, 3. Studienjahr, Pädagogik/Deutsch, Schreibschrift, 19.10.00

Einmal beschloß der Vater, der ein echter Jäger war, seinen Sohn auf die Jagd mitzunehmen. Der Sohn war darauf gespannt. Sie verließen das Haus früh am Morgen und gingen in den Wald. Eine Zeitlang gingen sie einfach durch den Wald spazieren und genoßen die Natur. Plötzlich sah der Junge einen Hasen, der ruhig auf der Waldwiese saß. Beide waren zufrieden, daß sie endlich einen Opfer gefunden hatten. Der Vater tötete den Hasen mit dem ersten Schuß. Weiter passierte alles nicht so, wie sie es vielleicht wollten. Als der Junge den getöteten Hasen sah, begann er zu weinen.

Der Vater sah die Tränen seines Sohnes, konnte sich nicht zusammennehmen und begann auch zu weinen. So kehrten sie mit der Beute in den Händen, aber mit den Tränen in den Augen nach Hause zurück.



TXT 7, 3. Studienjahr, Pädagogik/Deutsch, Schreibschrift

Einmal ich und mein Vater jagten, um etwas zum Essen nach Hause zu bringen. Wir waren arm und deshalb hatten wir manchmal kein Essen. Wir bumelten durch dem Wald und plötzlich sah ich einen Hase.

Ich rief meinen Vater und zeigte ihm diesen Hase. Und mein Vater, mein Vater zielte auf diesen armen Hase und, und schoß auf ihn. "Was machst du?" empörte ich. "Vielleicht hat dieser Hase eine Familie und was machen sie jetzt ohne Vater?" Ich trat an diesen Hase heran und plötzlich bemerkte, daß er noch im Leben war. Ich sagte meinem Vater, daß er noch lebend war. "Ja, aber was aßen wird am Abend?"

Wir nahm diesen Hase nach Hause mit. Zu Hause kurierte meine Mutter ihn und nach der zwei Wochen war er schon gesund. Er war so dankbar und sagte uns: "Wählen Sie 3 Wünschen und ich erfühle sie."

Der erste Wunsch war es, daß die ganze Welt glücklich sein werde.

Der zweite Wunsch war es, daß wir ein neues Haus haben möchten, mit einem großen Garten, wo viele Obstbäume und Gemüse sein werden.

Er Der dritte Wunsch war es, daß wir nach Deutschland fahren möchten.

Er erfühlte unsere Wunschen. Jetzt sind wir wirklich glücklich und sind dankbar unserem Retter.



Umschriftkonventionen

  • nein = durchgestrichene Zeichenfolge
  • Haße = Veränderte Zeichenfolge (z.B. mit Tintenkiller)
  • hat √sich| dann = √xxx| nachträglich eingefügte Zeichenfolge