Ziel |
- eine möglichst detaillierte Diagnose des Spachstandes ausländischer Kinder und Jugendlicher ohne befriedigende Deutschkenntnisse
- Die Testergebnisse sollen
- eine begründete Aufteilung in sprachhomogene Lerngruppen ermöglichen (Differenzierung),
- Aufschlüse über spezifische Defizite der einzelnen Schüler geben (Individualisierung) und
- dem Lehrer konkrete Ansatzpunkte für Übungen bieten, …
|
| |
|
Bereiche |
- die Fähigkeit, einfache Handlungsanweisungen, einfache Fragen und einfache Aussagen zu verstehen (vorwiegend pragmatische Ebene);
- der aktive Wortschatz, gegliedert nach wichtigen Erfahrungsbereichen (semantische Ebene);
- die Beherrschung einfacher Wortbildungs- und Satzbaumuster der deutschen Sprache (morphologisch-syntaktische Ebene).
|
| |
|
Lexik |
- Nomen: 170
- Verben: 86
- Adjektive: 63
- Adverbien: 38
- Präpositionen und Konjunktionen: 21
- Sonstige: 53
|
|
1 Verstehen |
Der Abschnitt 'Verstehen' überprüft die passive Verstehensfähigkeit in den Bereichen Aufforderungen / Handlungsanweisungen, Fragen und Fragestellungen / Aussagen / Behauptungen.
- Einfache Handlungsanweisungen
- Ich möchte feststellen, was du schon auf deutsch verstehst.
- Zuerst gebe ich dir nacheinander 12 einfache Aufträge.
- Wenn du einen Auftrag verstehst, tu bitte, was ich dir sage!
- Wenn du einen Auftrag nicht verstehst, schüttle den Kopf!
- Einfache Fragen
- Einfache Aussagen
|
| |
|
2 aktiver Wortschatz |
In diesem Teil … geht es darum, den aktiven Wortschatz des Probanden zu ermitteln. Aussprache und grammatische Korrektheit sind sekundär. Der gesamte Teil ist nach Lebens- bzw. Erfahrungsbereichen geordnet. In der Regel werden den Probanden → Abbildungen dieser Bereiche vorgelegt, zu denen er relativ frei erzählen soll. Gegebenenfalls zeigt der Versuchsleiter auf Einzelheiten und stellt entsprechende Zusatzfragen (auf deutsch): Was ist das? Wie heißt das? Wer ist das? Was tut/macht er/sie?
|
| |
|
3 Wortbildung & Syntax |
Im dirtten Teil geht es darum festzustellen, welche einfachen Wortbildugnsmusster und welche wichtigen Satzbaumuster der proband bereits kennt und anwenden kann.
- Wortbildung: Im Bereich der einfachen Wortbildungsmuster soll festgestellt werden,
- welche Formen der Kompositumbildung der Pb. im Bereich der Nomen beherrscht
(V + N, Adj. + N, N+ N) bzw. der Adjektive (N + Adj.),
- ob er in der Lage ist, präfigierte Verben richtig einzusetzen,
- ob er wichtige Nomen- und Adjektivsuffixe anwenden kann.
- Satzbau: Im ersten Teil soll die passive Kompetenz für wichtige Satzbaumuster getestet werden, im zweiten Teil kommt es auf den richtigen Kasusgebrauch und die richtige Satzstellung an. Als wichtige Satzbaumuster werden angegeben:
S - P (Peter lacht.)
S - P - Eakk (Vater liest die Zeitung.)
S - P - Eakk - Edat (Hans gibt dem Hund den Knochen.)
S - P - Epräp (Vater sitzt auf dem Sofa.)
S - P - Eakk - Epräp (Die Mutter stellt den Korb auf den Tisch.)
|