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Interlanguage Hypothese: Fosslisierung im ZSE | IL-Prozesse | Beispiele |
[ Ausgangspunkt | Fossilisierung | L2-Lernen | Forschungsdesign: NL-IL-TL ] |
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Nur etwa 5% der erwachsenen L2-Lerner sind wirklich erfolgreich, während die weitaus größte Zahl, die anderen 95%, nur partiell erfolgreich sind.
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Fossilisierung - zentraler Prozeß in der latenten Psychostruktur: | |
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Es gibt fossilisierte Strukturen, die als potentielle Performanz überdauern, auch wenn sie schon ausradiert schienen. Fossilisierte Strukturen treten dann auf, wenn:
Fossilisierbare linguistische Phänomene sind:
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Erfolgreiches L2-Lernen besteht überwiegend darin, linguistisches Material der IL zu reorganisieren, um es mit einer gegebenen TL in Deckung zu bringen. | |
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Relevante Daten sind nur solche, bei denen der L2-Lerner versucht, bedeutungsvolle Äußerungen in der Zielsprache zu machen; damit scheiden z.B. bloße Nachsprechübungen oder sehr viele Äußerungen aus unterrichtlichen Konstellationen als Datenquelle aus. Zur Klärung der psycholinguistischen Prozesse im L2-Erwerb ist es erforderlich, vergleichbare Datensätze aus folgenden drei Korpora zu erheben und zu analysieren:
Nicht sehr viele empirische Forschungen zum L2-Erwerb folgen diesem klassischen Untersuchungsdesign. | |
Selinker, Larry (1972) Interlanguage. In: IRAL 10/1972, 209-231 (wiederabgedruckt in: Richards, J. C. (ed.) Error Analysis. Perspectives on Second Language Acquisition. London: Longman, 31-54) |
© W. Grießhaber 2002-2004 |