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Grundlagen | Erwerbsstufen | Transkriptbeispiel | Hypothesis Space | IL-Variationen | Lehrbarkeit | Überprüfung |
Ausgangsüberlegung: |
Die Äußerungen von Zweitsprachlernern zeigen den Verlauf des Spracherwerbs an. |
Erwerbsstufen: |
Äußerungen von Lernern, die zwischen den Lernern kaum variieren, zeigen notwendige Stufen des Erwerbs einer Zweitsprache an |
entscheidend für den Erwerb des Deutschen als L2 ist die → Wortstellung; | |
individuelle Variation: |
Äußerungen von Lernern, die zwischen den Lernern stark variieren, zeigen individuelle Varianten im Erwerbsverlauf an |
dagegen spielen die korrekten Flexionsendungen (Konjugation, Deklination) nur eine nachgeordnete Rolle beim Erwerb des Deutschen als L2. |
(X) |
Kanonische Wortstellung | |||||
Subjekt |
Verb |
Objekt |
||||
die Kinder |
spielen |
mim ball |
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NP |
V |
NP |
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(X + 1) |
ADV = Adverb Voranstellung | |||||
da |
Kinder |
spielen |
||||
AP |
NP |
VP |
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Äußerungen dieser Stufe weichen von der Standardwortfolge ab; die erforderliche Inversionsregel von Verb und Subjekt wird erst später erworben. | ||||||
(X + 2) |
SEP = Verb Separation / PART = Partikelshift | |||||
alle Kinder |
muß |
die pause |
machen |
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NP |
Vfin |
NP |
Vpart |
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(X + 3) |
INV = Inversion von finitem Verb und Subjekt | |||||
dann |
hat |
sie |
wieder die knoch |
gebringt |
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AP |
Vfin |
NP |
Vpart | |||
Sprachpsychologische Verarbeitungskomplexität ist maßgeblich für die Erwerbsreihenfolge:
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Pienemann, Manfred (1986) Is language teachable? Psycholinguistic experiments and hypotheses. In: Australian Working Papers in Language Development 1.3/86 (auch: Hamburg: Arbeiten zur Mehrsprachigkeit 21/87), 52-79 |
© W. Grießhaber 2001-2004 |