Deutsch als fremde Sprache
Überblick über das Modul


Allgemeine Infos

Profilmasterstudiengang Angewandte Sprachwissenschaft

Position

eins von mehreren Wahlpflichtmodulen mit 15 LPs

Turnus

es wird nur im Sommersemester angeboten; es ist komplett im 2. Fachsemester zu absolvieren

Studienberatung

Prof. W. Grießhaber, Sprachenzentrum; → Sprechstunden, → E-Mail

Umfang und Struktur

3 Veranstaltungen: 1 Vorlesung und 2 Seminare;



Veranstaltung

Umfang

LPs

Leistungsnachweis

Vorlesung

2 SWS

3

Klausur

Seminar 1

2 SWS

3

entweder (a) Präsentation 1 LP oder (b) Hausarbeit 5 LPs*

Seminar 2

2 SWS

3

entweder (a) Präsentation 1 LP oder (b) Hausarbeit 5 LPs*

 

 

 

* Die zwei Seminare können entweder
(a) mit einer Präsentation einschließlich schriftlicher Unterlagen und einer schriftlichen Reflexion der Präsentation (mit 1 LP) oder
(b) mit der anschließenden Hausarbeit in den Semesterferien (mit 5 LPs) verbunden werden.
Die Wahl ist vor Veranstaltungsbeginn mit dem Modulbeauftragten abzustimmen.



Inhalte und Qualifikationsziele, Kompetenzen:

Das Modul bietet einen Einblick in den Erwerb und die Verwendung des Deutschen als fremder Sprache (DafS) durch Nicht-Muttersprachler in der Kommunikation mit Muttersprachlern und Nicht-Muttersprachlern. Dabei werden Kenntnisse über gesellschaftliche Bedingungen des Erwerbs, der Vermittlung und der Verwendung von Deutsch als fremder Sprache vermittelt. Die Studierenden betrachten die Veränderungen, die die deutsche Sprache unter diesen Bedingungen durchläuft sowie Mittel und Verfahren der Verständigungssicherung.

Die Studierenden sollen:

  • Theorien und Modelle bezüglich der gesellschaftlichen und institutionellen Bedingungen der Verwendung des Deutschen als fremder Sprache kennenlernen und sich kritisch mit ihnen auseinandersetzen können;
  • relevante Fremd- und Zweitspracherwerbstheorien sowie Verfahren der Sprachstandseinschätzung kennen lernen und reflektiert anwenden können;
  • Charakteristika des Deutschen als fremder Sprache in der Kommunikation zwischen Mutter- und Nicht-Muttersprachlern beschreiben und analysieren können;
  • Merkmale der Verwendung des Deutschen als fremder Sprache in schriftlicher und mündlicher Kommunikation zwischen Muttersprachlern und Nicht-Muttersprachlern beschreiben und analysieren können.