Bei dem Programmbeispiel handelt es sich um ein sehr einfaches tutorielles System: Das Programm generiert eine Aufgabe, die vom Lernenden die Füllung einer Lücke durch Eingabe mit der Tastatur verlangt; die Eingabe wird ausgewertet, das Ergebnis wir dem Lernenden angezeigt (→ Ablaufstruktur)
Es gibt keine Hilfe, z.B. Hinweise, wenn der Lerner überhaupt nicht darauf kommt, was von ihm erwartet wird. Das ließe sich relativ schnell ergänzen.
Es gibt keine Begrenzung der Durchläufe, d.h. ausschließlich der Lerner bestimmt, wie häfig er die Eingabe wiederholt. Man könnte z.B. einen Zähler einbauen, der nach einigen, z.B. 4, falschen Versuchen dem Lerner mitteilt, daß er in dem Gebiet wohl größere Lücken hat, zu denen er ein bestimmtes Lernpensum (noch einmal) durcharbeiten sollte, bevor er mit der Übung weitermacht. Dann könnte das Programm die Verzweigung zu diesem Lernstoff oder den Abbruch anbieten.
Die Auswertung ist sehr einfach. Man könnte z.B. falsche Eingaben auf ihre Distanz zur richtigen Eingabe hin analysieren und entsprechende Hinweise geben. Man könnte also z.B. schauen, ob die Eingaben überhaupt den [ks]-Laut betreffen oder einen ganz anderen Laut. Wenn die Eingabe derart weit weg ist, könnte man den Lerner auf den Bereich der Lösung hinweisen. Wenn die Eingabe lediglich eine falsche [ks]-Verschriftung ist, könnte man ihm Hinweise auf die Art des Fehlers oder den Weg zur richtigen Lösung geben.
Schließlich könnte man dem Lerner das zu schreibende Graphem lautlich präsentieren, so daß er den Laut präsent hat.
|