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Entwicklung / Zugänge | Konstruktionen: vertikale / horizontale / Anpassung | Kaltenbacher Verbstellung: Tabelle / synth. / analyt. | Konnexionismus: Elsen | Konstruktivismus: Tomasello | UG: Clahsen / Pienemann |
Zwei Wege |
(1) Synthetisch: Verbindung einzelner Einheiten zu komplexen Äußerungen (2) Analytisch: Zerlegung ganzheitlich erworbener, undurchschauter Äußerungen | |
(1) Synthetisch |
(A) Vertikale Konstruktionen:
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(B) Horizontale Konstruktionen:
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Erwerb des syntaktischen Prinzips Arbeit an der Lautform der Einheiten und an der Akzeptanz durch den Hörer Bsp. → Scollon |
Festigung des syntaktischen Prinzips Arbeit an der Verbindung der Einheiten unter Zurückstellung der lautlichen Form Bsp. → Scollon |
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Das Kind erwirbt das syntaktische Prinzip: es erkennt, daß sequentiell geäußerte Elemente eine neue Einheit bilden, die einzelnen Elemente drücken durch die Verbindung mehr aus als die getrennten Elemente. 'nominaler' Erwerbszweig nach → Kaltenbacher 1990; typisch sind fehlende Verben in V2-Stellung. | |
(2) Analytisch |
Die Lernenden erwerben und verwenden syntaktisch komplexe Ausdrücke ohne zunächst deren innere Struktur zu durchschauen. Schrittweise erkennen sie Slots, an denen Konstituenten ausgetauscht werden können und erwerben so allmählich grammatische Funktionswörter und syntaktische Strukturen. Typisch für diesen Erwerbszweig sind (finite) Verben in V2-Stellung. Dieser Erwerbszeig wird in nativistischen Arbeiten in der Regel ignoriert, da die geäußerten Einheiten ja gerade noch nicht durch einen Regelapparat konstruiert wurden, sondern als undurchschaute Einheiten 'gelernt' wurden und verwendet werden (für den L2-Erwerb → Pienemann 1981). Elsen 1999 Erwerb des → Fragepronomens wo; ähnliche Sequenzen im L2-Erwerb → Wong-Fillmore 1979 'pronominaler' Erwerbszweig nach → Kaltenbacher 1990 | |
W. Grießhaber 2004-2005 |