|
Erwerb | Bedeutung: PAPA | Zuwachs: Umfang / Bitten | Sozialstatus: Struktur & Umfang / an Kinder Alter / Sozialstatus / Lob-Tadel |
![]() |
Verstehen: Zwischen dem achten und zehnten Monat läßt sich bei den meisten Kindern ein Verstehen nachweisen. Während der Durchschnittswert nahezu linear ansteigt, zeigen sich in einem Abstand von 1,28 Standardwertabweichungen nach unten und oben große individuelle Unterschiede. Die Werte des Communicative Development Inventories (CDI) wurden bei Untersuchungen an über 1.800 Kindern gewonnen (Englisch in den USA). Literatur: Bates et al. (1995, 102) |
![]() |
Produktion Babys: Nach einer ersten Stagnationsphase setzt nach etwa einem Jahr die Sprachproduktion ein. Für Kinder im unteren Bereich stagniert der Erwerb in dieser Zeit noch. Für Kinder im oberen Bereich zeigen sich teilweise hohe Anstiege. Allerdings wird die Streuung der Werte erheblich durch andere Faktoren als das Alter bedingt. Literatur: Bates et al. (1995, 103) |
![]() |
Produktion Kleinkinder: Im Zeitraum von 16 bis 30 Monaten erhöht sich der durchschnittliche aktive Wortschatz von 64 Wörtern auf 534. Auch hier tragen andere Faktoren als das Alter wesentlich zur Streuung der Werte bei. Es scheint, daß bei vielen Kindern im zweiten Jahr das Vokabular explodiert ("vocabulary burst"). Der Anstieg erfolgt, nachdem ungefähr 50 bis 100 Wörter erworben wurden (→ Bächli kumulativer Zuwachs, Bitten). Allerdings zeigen empirische Studien eine große Variation im Erwerb. Literatur: Bates et al. (1995, 104) |
Bates, E. & Dale, P. S. & Thal, D. (1995) Individual differences and their implications for theories of language development. In: Fletcher, P. & MacWhinney, B. (eds.) The Handbook of Child Language. Oxford: Blackwell, 96-151; weitere Literatur |
W. Grießhaber 2002-2004 |