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Konnexionismus: Grundlagen / Netzwerk / Segmentierung / WO-Fragen / Verben: kumulativ / reg.-irreg. / Formen | Plural |
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Erwerb und Gebrauch von Wörtern erfolgt in Wortfeldern und zwar unter kognitiven, phonologischen und kommunikativen Bedingungen. In dem Netzwerkmodell steht ein Knoten für Worte, z.B. Hund. Die Laute, die das Kind dafür verwendet (eventuell wauwau), können zunächst für alle Tiere bestimmter Größe, mit vier Beinen und weichem Fell stehen. Wenn sich dann z.B. Katze als eigenständiger Begriff abspaltet, reorganisiert sich das Netzwerk, der ursprüngliche Knotenkomplex differenziert sich. Das Modell zeigt die durch Elsens Untersuchung ermittelten minimalen Verbindungen zwischen den hauptsächlichen Bereichen. Die Hauptverbindungen laufen jeweils zentral zum Lexikon mit den dort eingetragenen Informationen zu Morphologie und Syntax. Die direkten Verbindungen zwischen den Bereichen sind demgegenüber weniger zahlreich und intensiv. Fehlende Informationen können durch Aktivierung anderer Bereiche kompensiert werden. Ein erworbenes Wort wird schließlich durch ein immer wiederkehrendes Aktivierungsmuster repräsentiert. Es enthält Informationen aus verschiedenen Bereichen, d.h. es gibt Verbindungen zu entsprechenden Netzwerkknoten aus den Bereichen. |
Elsen, Hilke (1999) Ansätze zu einer funktionalistisch-kognitiven Grammatik. Konsequenzen aus Regularitäten des Erstspracherwerbs. Tübingen: Niemeyer, s. 186 |
W. Grießhaber 2002-2005 |