Grammatik-Übersetzungsmethode (GÜM): Europa - Gymnasium
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Lernziele |
- Lektürefähigkeit fremdsprachlicher Literaturen ('tote' klassische Sprachen)
- Kenntnis des geschriebenen Sprachsystems
- formal-bildender Anspruch
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Verfahren |
- Unterrichtung des Regelsystems und des Wortschatzes der FS
- deduktive Vermittlung von Regeln
- Erklärung in der Muttersprache
- Anwendung des gelernten Wissens auf Texte
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Hypothese |
- Sprachwissen führt (automatisch) zu Sprachkönnen
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Direkte Methode (DM): Deutschland - Reformbewegung
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Lernziele |
- produktive Sprachtätigkeit
- eingehende Kenntnisse von Land und Leuten
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Verfahren |
- 'Natürlichkeit' (Identitätshypothese als Lehrhypothese)
- Induktion (Regelerschließung über das Sprechen)
- nicht kognitiv (Natürlichkeit schließt Bewußtmachung aus)
- strikt einsprachig
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Audio-linguale Methode (ALM): USA - Fries, Lado
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Lernziele |
- Vermittlung produktiver Sprachtätigkeiten in Kompaktkursen
- Inhalte ausgerichtet an Interessen konkreter Gruppen
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Verfahren |
- basiert auf behaviouristischen Lerntheorien ('habit formation')
- absoluter Vorrang gesprochener Sprache
- Abfolge der Sprachfertigkeiten nach dem 'Identitätsprinzip'
- Einsprachigkeit
- induktive Regelerschließung
- Einschleifen und Automatisierung über 'pattern practice'
- Unterrichtstechnisierung, extensive Sprachlabordrills
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Hypothese |
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Audiovisuell struktural globale M. (AVSG): Frankreich - Guberina
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gemeinsam |
- Primat der gesprochenen Sprache
- 'natürliche' Fertigkeitsabfolge (Hören - Sprechen - Lesen - Schreiben)
- Einsprachigkeit
- induktive Regelerschließung
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verschieden |
- auf Sprechphase folgt Lesen und Schreiben
- auf induktive Regelerschließung folgt Regelerklärung
- situative Einbettung: per Dias die reale Situation ins Klassenzimmer holen
- Phasenmodell: Aufnahmephase - Verarbeitungsphase
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'Kommunikative' Methoden: u.a. Piepho, Butzkamm
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Basis |
- Hinwendung zum Lernprozeß
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Lernziele |
- operationalisierte Lernziele im Bereich des Sprachkönnens
- kommunikative Kompetenz
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Verfahren |
- beginnender Methodenpluralismus
- Nutzung der Muttersprache als Mittel zum Zweck: 'aufgeklärte Einsprachigkeit'
- Einbeziehung kognitiver Verfahren (Bsp. 'Signalgrammatik')
- Progressions-Steuerung nicht mehr durch Morpho-Syntax, sondern durch kommunikative Intentionen
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'Alternative' Methoden |
Zusätzlich zu den oben behandelten Methoden wurden noch verschiedende sog. 'alternative' Methoden entwickelt, z.B. 'Total Physical Response' (TPR) oder die Suggestopädie (s. Dietrich 1989). |