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Bei der Einschätzung von Lehrwerken spielt die Beurteilung des zugrundeliegenden Grammatikmodells eine wichtige Rolle. Idealiter sollte zumindest das Lehrerhandbuch darüber zuverlässig informieren. Doch dem ist selten so. Zur Einschätzung ist die Unterscheidung folgender drei Aspekte hilfreich:
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(1) Sprachtheorie: dominierende Theorien:
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(2) Metasprache / Terminologie: Die im Lehrwerk verwendete Terminologie muß nicht mit der zugrundeliegenden Sprachtheorie identisch sein. Sie sollte aber mit der zugrundeliegenden Sprachtheorie verträglich sein. Das Mannheimer Gutachten plädiert für begriffliche Homogenität. Für eine Trennung von Sprachtheorie und Terminologie spricht die weite Verbreitung von Begriffen aus der traditionellen lateinischen Schulgrammatik und weit verbreitete Erfahrungen mit dem Lernen von Englisch. Der letztgenannte Aspekt ist insbesondere in DaF-Kursen mit Lernenden verschiedener Ausgangssprachen berücksichtigenswert. Sehr viele von ihnen kennen schon die englischen Begriffe ungeachtet ihrer typologisch mitunter sehr weit entfernten L1 mit entsprechend inkompatiblen grammatischen Begriffen (so kennt das Türkische z.B. keinen Artikel, für Kasus wird der Begriff 'hali' - also 'i-hali' für Akkusativ - verwendet). Die Verwendung deutschtümelnder Begriffssysteme (z.B. 'Gliedsatz') sollte also schon genau überlegt und begründet sein. | |
(3) Lerntheorie: dominierende Theorien:
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Engel, Ulrich u.a. (1977) Mannheimer Gutachten zu ausgewählten Lehrwerken, Deutsch als Fremdsprache. Erstellt im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland von der Kommission für Lehrwerke DaF: Engel, U. u.a. Heidelberg: Groos |
W. Grießhaber 2003-2006 |