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Dentler | Hufeisen | Lindemann | Mißler | Neuner | Vogel 1992 | Bsp.: 'Dim Sum' | Literatur |
[ Datenbasis | Ergebnisse | Zusammenfassung | → Niansheng | → Didaktik - Neuner ] |
Longitudinalstudie einer chinesischen Informatikstudentin, die ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland kam. Englischkenntnisse - auch als wissenschaftliche Arbeitssprache - vorhanden. Anfänglich Verständigung mit Kollegen nur auf Englisch. |
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"Der Einfluß der L2 auf den L3-Erwerbsprozeß beschränkt sich auf das Lexikon, aber nur insoweit, als das L2-Lexikon mit dem L2-Speicher verbunden ist. Dies wird in den automatischen Kode-Wechseln deutlich. Die Syntax bleibt unberührt von diesen lexikalischen Kode-Wechseln. Die Lernende differenziert folglich, auch bei angenommener typologischer Nähe, von Anfang an die Grammatiken der gelernten bzw. der zu lernenden Sprache. Dies bedeutet, daß auch ohne kognitive Kontrastierung von grammatischen Unterschieden Lernende offensichtlich keine Probleme beim Auseinanderhalten von syntaktischen Regeln haben. In der Deutsch-als-Fremdsprache-Didaktik jedoch spielt der kontrastive Ansatz noch eine sehr dominante Rolle (…). Hier scheint ein Umdenken zwingend erforderlich." (S. 99) |
Vogel, Thomas (1992) 'English und Deutsch gibt es immer Krieg'. Sprachverarbeitungsprozesse beim Erwerb des Deutschen als Drittsprache. In: Zielsprache Deutsch 2/92, 95-99 |
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