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Erzaehlen Tempus beim Erzählen (Grießhaber 2003)

Diskurs: Hoffmann | Meng: Def. / Aufgaben | Labov & Waletzky | Quasthoff | Rehbein: Synopse / Diagramm |

Linguistik: Tempus / → Verkettung

Wiedergeben: Rehbein: allgemein / sprachl. Mittel & Prozeduren / lex. Strategien / Referieren - Memorieren |


Vereinfacht gesehen, sind beim Erzählen zwei Haupttempora zu unterscheiden: Präteritum und Perfekt.

  • Präteritum: zur Verbalisierung von Hintergrundinformationen, die sich in der Regel über eine längere Zeit erstrecken; es setzt eine Zäsur zum aktuellen Diskurs.
     
  • Perfekt zur Verbalisierung von Ereignissen, bzw. Handlungsschritten innerhalb des Erzählraums
     
  • Präsens: zur Hervorhebung von Ereignissen, deren Vollzug vom Erzähler sozusagen gerade aktuell erlebt wird; oder die zeitlos gelten.
     
  • Plusquamperfekt: zur Verbalisierung von Hintergrundinformationen, die außerhalb des eigentlich erzählten Geschehens liegen.

Geschehensextern: Plusquamperfekt

Erzaehltempora

Geschehensextern: Plusquamperfekt


Tempus

Präsens / Präteritum / Perfekt / Plusquamperfekt / Futur