3 Teile |
- sprachwissenschafltiche Grundlegung
- strukturierender Schriftspracherwerb in den ersten beiden Schuljahren
- Fortsetzung der Aneignung orthographischer Strukturen in den letzten beiden Grundschuljahren
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1. |
sprachwissenschaftliche Grundlegung |
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- Fundierungsverhältnis zwischen Schrift und Laut:
schriftlich ist nur erlaubt, was hochsprachlicher Lautung nicht widerspricht
- Stammschreibweise
- Ebenen der Laut- & Schriftsprache: Laute/Grapheme - Silben - Wörter
- Schärfung: unbetonte (kurze), offene (ohne rechten Rand) Vokale
- Dehnung: komplexe Regeln, morpholog. Konstanz
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2. |
Didaktik des strukturierenden Schriftspracherwerbs |
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- Didaktische Prinzipien: Unterstützung eigenaktiver Regelfindungsprozesse durch operationale Verfahren
Insertion - Ersetzung - Verschiebung; Minimalpaarbildung
- Silbenstruktur: als Ansatzpunkt für die Vermittlung (Silbenklatschen, Reime)
- frühe Arbeit mit Wortfamilien, Verdeutlichen des Stammprinzips
eigenaktive Regelfindung erfordert viele und vielfältige eigenaktive Schreibtätigkeiten
Unterstützung durch Sprachspiele: Reime, Zungenbrecher, Spiele (Memory, Lotto)
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| Röber-Siekmeyer, Christa (19973) Die Schriftsprache entdecken. Rechtschreiben im Offenen Unterricht. Weinheim u. Basel: Beltz
Wagner, Susanne (1998) Können Wörter in Häuser wohnen? In: Balhorn, H. u.a. (Hgg.) Schatzkiste Sprache 1. Von den Wegen der Kinder in die Schrift. Frankfurt/M.: Grundschulverband - Arbeitskreis Grundschule, 342-348
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