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Überblick | Buchstabentabelle | Tauschübung | Wahrnehmungsübung | Effizienz: BRDDR / Deutsch & PC | Leistungsgruppen: 1.Kohorte |
Im Rahmen des Förderprojekts "Deutsch & PC" zur Erhöhung des Schulerfolgs nichtdeutschsprachiger Kinder (ihr Anteil liegt bei über 70%) unterrichten die drei Modellschulen nach unterschiedlichen Methoden:
Jeweils zum Ende des Schuljahres wurde von den insgesamt ca. 150 SchülerInnen mit einem Bild ein frei geschriebener Text erhoben. Die Schreibweisen der SchülerInnen wurden in Anlehnung an die Klassifkation von Dehn in folgende Kategorien eingeteilt (Groß- und Kleinschreibung sowie Zusammen- und Getrenntschreibung werden nicht berücksichtigt):
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110 Texte am Ende des 1. Schuljahrs in Prozent; Bildimpuls NEUGIER |
Am Ende des ersten Jahres liegen die orthographisch korrekten Schreibweisen der nach 'Lesen durch Schreiben' unterrichteten Schüler in der Schule A (blau) mit 21% bei einem Drittel des Wertes, den die fibelbasiert unterrichteten Kinder erreichen (Schule B (rot) 67%, Schule C (gelb) 76%). Auf der unteren Seite liegen die Rest-Schreibungen mit 47% in der offen vorgehenden Schule A mehr als doppelt so hoch wie bei den fibelbasiert vorgehenden Schulen (B: 18%, C: 8%). Die Schreibleistungen sind also bei 'Lesen durch Schreiben' nach einem Unterrichtsjahr erheblich weiter von der orthographischen Zielnorm entfernt als bei den fibelbasiert unterrichteten Kindern. | ||||||||||||||||||||||||||||
59 Texte am Ende des 2. Schuljahrs in Prozent; Bildimpuls ESSENSFRUST |
Am Ende des zweiten Schuljahrs haben sich die Schreibweisen in allen Schulen verbessert, besonders auffällig ist jedoch, daß die offen unterrichteten Schüler praktisch gleich nah an die orthographische Zielnorm gekommen sind wie die fibelbasiert unterrichteten Schüler. Nach zwei Schuljahren ist kein signifkanter Unterschied zwischen den drei Schulen mehr feststellbar. Auf längere Sicht führen beide Wege zum Ziel. | ||||||||||||||||||||||||||||
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Dennoch gibt es deutliche Unterschiede in den Texten: Die Texte der offen unterrichteten Kinder sind länger als die der fibelbasiert unterrichteten. Die Schüler erreichen also nach zwei Jahren unter vergleichbaren Bedingungen ein ähnliches Schriftsprachniveau bei etwas bzw. deutlich längeren Texten. | |||||||||||||||||||||||||||||
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Die Analyse der Entwicklung des Schriftspracherwerbs deckt sich mit Reichens (1995, 58f.) Untersuchung, wonach im Kanton Zürich 1985 nichtdeutschsprachige Schüler nach der Methode 'Lesen durch Schreiben' im zweiten “Schuljahr ungefähr gleich viele Fehler machen wie deutschsprachige Schüler, wohingegen sie mit anderen Methoden deutlich mehr Fehler machen. | |||||||||||||||||||||||||||||
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© W. Grießhaber 2004-2007 |