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Überblick | Buchstabentabelle | Tauschübung | Wahrnehmungsübung | Effizienz: BRDDR / Deutsch & PC | Leistungsgruppen: 1.Kohorte |
Vergleich der Rechtschreibleistungen von über 8.000 SchülerInnen in den Klassen 1 bis 4 in drei deutschsprachigen Ländern: BRD (alt) - DDR - Deutschschweiz mit drei verschiedenen methodischen Ansätzen: | |
DDR |
lehrgangsartig, konzentriert auf "Mindestwortschatz", starkes visuelles Einprägen von Wörtern, bewußte Einsicht in den Schriftaufbau |
Schweiz |
"Lesen durch Schreiben" nach → Reichen, eigenaktives Lernen, selbständiges lautorientiertes Verschriften eigener Texte |
BRD |
gemischte Ansätze, offene und geschlossene, mehrheitlich eine Verbindung beider Ansätze |
Fazit |
Am Ende der Grundschulzeit schreiben die Kinder durchschnittlich 9 von 10 Wörtern richtig; in freien Texten zeigen sich nur geringe Unterschiede zwischen den Systemen, auch in Diktaten. |
Diktat |
Im Diktat schneiden die Kinder-"Ost" vor allem in Klasse 1, aber auch noch in 2 und 3 besser ab als die Kinder-"West"; in den Klassen 2 bis 4 sind sie deutlich leistungsstärker als die Schweizer-Kinder. Am Ende der Grundschulzeit sind die Unterschiede geringer als in den ersten Schuljahren. Zu berücksichtigen ist, daß in der DDR rund doppelt so viel Deutschunterricht erteilt wurde und Rechtschreibübungen wichtig waren. |
Mädchen |
sind den Jungs in allen vier Klassen im Textumfang und in der Richtigkeit voraus; die geringsten Unterschiede zeigten sich in der Schweizer-Stichprobe ("Lesen durch Schreiben"). |
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W. Grießhaber 2002-2007 |