Übergänge auf weiterführende Schulen: Überblick


Bezugsgrössen:

  • C-Tests: allgemeine → Infos zum C-Test
  • Beurteilung der Deutschkenntnisse durch die LehrerInnen: Skala 1 (schlecht) - 5 (best)
  • Förderstatus: VO: Vollförderung, TE: Teilförderung, NO: Normalklasse
  • Familiensprachen

Ergebnisse:


Uebergaenge nach Schulen

Übergänge auf weiterführende Schulen:

Bei einem Anteil nichtdeutschsprachiger SchülerInnen von anfänglich 75% stellen die gesamten Übergangsquoten von 43% auf das Gymnasium und von 39% auf die Realschule einen großen Erfolg des Förderprogramms dar.

GY: Gymnasium
RS: Realschule
GS: Gesamtschule
HS: Hauptschule
0: fehlende Angaben

Anteile in Prozent

  
Uebergaenge nach C-Test

Übergänge nach C-Test:

Bei einigen SchülerInnen fehlen Angaben zu den weiterführenden Schulen
bei einigen SchülerInnen liegen keine C-Testergebnisse vor

C-Testwerte: Minimum 0 Punkte … Maximum 60 Punkte

Übergänge nach dem C-Test im → Detail

Der C-Test ist ein sehr zuverlässiges Verfahren zur Ermittlung von Sprachkenntnissen; Infos zum C-Test → allgemein, in den → Förderschulen.

Anteile in Prozent

  
Uebergaenge nach Deutschkenntnissen

Übergänge nach Deutschkenntnissen:

Übergänge auf der Basis der Deutschkenntnisse im → Detail

Die Deutschkenntnisse basieren auf einer Einschätzung durch die Lehrkräfte auf einer Fünfer-Skala:
Bewertungsskala
Anteile in Prozent

  
Uebergaenge nach Förderstatus

Übergänge nach Förderstatus:

Das Förderkonzept basiert auf einer getrennten Unterrichtung der der sechs bis acht besonders förderbedürftigen Kinder in Deutsch (und in der ersten Klasse auch in Mathematik) in einer Kleingruppe parallel zum Unterricht der übrigen Kindern in diesen Fächern.

VO: Kleingruppenförderung während des gesamten Schuljahres
TE: VO: Kleingruppenförderung während eines Teils des Schuljahres
NO: ohne Kleingruppenförderung in der restlichen Normalklasse

Σ: Gesamtübergänge zum Vergleich
Anteile in Prozent

  
Uebergaenge nach Familiensprache

Übergänge nach Familiensprache:

Die stärksten nichtdeutschsprachigen Gruppen, SchülerInnen mit Türkisch oder Serbokroatisch als Familiensprache, habe zwar deutlich niedrigere Übergangsquoten auf das Gymnasium, doch sind die erreichten 40% ein klarer Erfolg.
SchülerInnen mit Arabisch, einer typologisch und durch die andere Schrift weit entfernten Sprache, haben nochmals deutlich niedrigere Anteile auf das Gymnasium.
Alle nichtdeutschsprachigen SchülerInnen haben hohe Übergangsquoten auf die Realschule bei gleichzeitig sehr niedrigen auf die Hauptschule.

Der Aneil nichtdeutschsprachiger SchülerInnen lag in der ersten Klasse bei 75%.

ARB: Arabisch
SKR: Serbokraotisch
TRK: Türkisch
DEU: Deutsch

Σ: Gesamtübergänge zum Vergleich
Anteile in Prozent

  
Neuzugänge

Übergänge nach Neuzugängen:

SchülerInnen, die im zweiten Jahr in die Schulen neu hinuzgekommen sind, haben ähnliche Übergangsquoten wie die, die vom ersten Jahr an dabei waren.
SchülerInnen, die im dritten oder vierten Jahr neu an die Schulen gekommen sind, haben sinkende Übergangsquoten auf Gymnasium und Realschule.
Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass die frühe Förderung in den ersten beiden Schuljahren mehr bewirken als die reduzierte Förderung in den letzten beiden Grundschuljahren.

RS: Realschule
GS: Gesamtschule
HS: Hauptschule
0: fehlende Angaben

Anteile in Prozent


Literatur

Grießhaber, Wilhelm (2006) Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung. März 2006. Münster: WWU Sprachenzentrum