C-Testlogo C-Test in neun 4. Klassen am Ende des Schuljahrs 2004/05


Grafik 1: Mittelwerte von 9 vierten Klassen nach Förderstatus:

C-Testergebnisse Schulvergleich 4. Klassen

ges: Durchschnittswerte aller Schüler einer Klasse
NO:  Normalschüler, ohne Förderung
FÖ:   Förderschüler, mit Förderung

Die Durchschnittsgesamtwerte (blau) liegen generell deutlich unter dem Niveau des Vorjahrs am Ende des dritten Schuljahrs. Die Werte sind nicht direkt vergleichbar, weil unterschiedliche Testtexte mit weniger Lösungshilfen (keine Markierung der Zahl der zu ergänzenden Buchstaben) eingesetzt wurden.

Die Verteilung innerhalb der drei Schulen weist nur geringe Unterschiede auf. In der Schule C liegen die Werte jeweils etwas höher als in den beiden anderen Schulen.


Grafik 2: Ergebnisse aus neun 4. Klassen an drei Schulen im Vergleich:

C-Testergebnisse Schulvergleich 4. Klassen

 

L-Zahl

C-Tests

Mittelwert

Median

Modal

Min.

STABW

A-4. Klasse

58

55

40,7

41

45

21

8,0

B-4. Klasse

52

49

38,8

41

41

06

10,6

C-4. Klasse

59

56

44,4

48

48

30

7,0

gesamt

170

160

44,4

46

49

06

9,2


Die Bewertung der erzielten Punkte folgt aus den Übergangsquoten auf die weiterführenden Schulen:
• für das Gymnasium werden praktisch mindestens 51 C-Testpunkte benötigt,
• 41 bis 50 C-Testpunkte führen überwiegend auf die Realschule,
• weniger als 40 C-Testpunkte führen in die integrierte Gesamtschule oder die Hauptschule.

  1. Schule A (blau): hat eine flache Verteilung mit einer Konzentration zwischen 34 und 45 Punkten; insgesamt erreichen nur 7 Lernende (13%) mehr als 50 Punkte; die Verteilung erstreckt sich auch weit in den unteren Bereich: 24 Lernende (44%) bleiben unter 40 Punkten;
    die Standardabweichung ist mit 8 recht hoch und Ausdruck der flachen, weitgestreuten Verteilung;
    für die Schule stellt sich eine doppelte Aufgabe: eine Anhebung der schwachen Lernenden und eine Anhebung und Verbreiterung der Spitzenleistungen.
     
  2. Schule B (rot): hat eine flache Verteilung mit einer Konzentration zwischen 40 und 50 Punkten; insgesamt erreichen nur 4 Lernende (8%) mehr als 50 Punkte; die Vereilung erstreckt sich sehr weit in den unteren Bereich: 19 Lernende (39%) bleiben unter 40 Punkten;
    die Standardabweichung liegt mit 10,6 über dem Durchchschnitt und ist Ausdruck der breiten Streuung;
    für die Schule stellt sich ebenfalls die doppelte Aufgabe der Förderung der besonders Schwachen und die Anhebung der Spitze;
     
  3. Schule C (gelb): hat einen etwas höheren Schwerpunkt im Bereich zwischen 38 und 49 Punkten; insgesamt 9 Lernende (16%) erzielen über 50 Punkte; am unteren Ende bleiben nur 14 Lernende (25%) unter 40 Punkten;
    die Standardabweichung liegt mit 7 unter dem Durchschnitt und zeigt eine etwas geringere Streuung an;
    die Schule kann sich eher auf die Anhebung der stark besetzten Gruppe mit mittleren Leistungen konzentrieren.

Literatur

Grießhaber, Wilhelm (2005) Zwischenbericht März 2005. Projekt "Deutsch und PC". Münster: WWU Sprachenzentrum;
Grießhaber, Wilhelm (2006) Endbericht März 2006. Projekt "Deutsch und PC". Münster: WWU Sprachenzentrum; Grießhaber, Wilhelm (2007) Zu den Bedingungen der Förderung in Deutsch als Zweitsprache. Münster: WWU Sprachenzentrum

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