C-Testlogo C-Testergebnisse & Übergänge in weiterführende Schulen


Grafik 1: Übergänge in weiterführende Schulen nach C-Testergebnissen

C-Testergebnisse und Übergänge

Legende:
0: ohne Angabe
HS: Hauptschule
GS: Gesamtschule
RS: Realschule
GY: Gymnasium
50-60 usw.: erreichte C-Testpunkte, maximal 60 erreichbar
Gesamtzahl: 152 SchülerInnen aus 9 vierten Klassen

Die Übergänge auf die weiterführenden Schulen der Sekundarstufe korrelieren weitgehend mit den Deutschkenntnissen, die gegen Schuljahrsende mit dem C-Test ermittelt wurden.

50-60 Punkte: SchülerInnen mit mindestens 50 C-Testpunkten wechseln ausschließlich auf das Gymnasium oder die Realschule. Dabei überwiegt das Gymnasium mit fast 90%.
Ein C-Testwert von mindestens 50 Punkten führt damit in der Regel auf das Gymnasium.
17% der SchülerInnen haben mindestens 50 Punkte erreicht.

40-49 Punkte: 80% der SchülerInnen in diesem Leistungsbereich gehen auf das Gymnasium oder die Realschule, die übrigen 20% auf die Gesamtschule. Auch hier überwiegt das Gymnasium mit einem Anteil von knapp 50%.
46% der SchülerInnen haben einen C-Testwert in diesem Bereich.

30-39 Punkte: SchülerInnen dieser Leistungsgruppe verteilen sich auf alle Schulformen. Der Schwerpunkt liegt auf der Realschule, die knapp 50% wählen.
Das Leistungsniveau liegt demnach offensichtlich deutlich unter dem gymnasialen Niveau.
Knapp 30% der SchülerInnen sind in dieser Leistungsgruppe.

unter 30 Punkten: 1 Schüler (9%) aus dieser Leistungsgruppe wechselt zur Realschule, die übrigen auf die Gesamt- oder Hauptschule.
Diese Leistungsgruppe liegt unter dem Niveau von Gymnasium und Realschule. Der relative Schwerpunkt liegt auf der Hauptschule.
Rund 7% der SchülerInnen liegt in diesem Leistungsbereich.


Grafik 2: Übergänge in weiterführende Schulen auf der Basis der Deutschkenntnisse

Übergänge nach Deutschkenntnissen

Legende:
Bewertungsskala: Bewertungsskala

Im Vergleich zur Verteilung der SchülerInnen auf der Basis der C-Testwerte sind die Übergänge auf der Basis der von den Lehrkräften eingeschätzten Deutschkenntnisse deutlich weniger fokussiert. Die Übergänge streuen weit.
Im Spitzenbereich sind nach den LehrerInnen deutlich mehr SchülerInnen als nach den C-Testergebnissen, im untersten Bereich dagegen deutlich weniger.

5: SchülerInnen mit der besten Beurteilung streuen über alle Schulformen hinweg.
Die meisten gehen auf das Gymnasium.
29% der SchülerInnen erhielten diese Bewertung. Dagegen haben lediglich 17% mindestens 50 C-Testpunkte erreicht.

4: Auch SchülerInnen mit der zweitbesten Bewertung verteilen sich auf alle Schulformen. Gymnasium, Real- und Gesamtschule sind jeweils &auuml;hnlich stark vertreten.
38% der SchülerInnen liegen in dieser Leistungsgruppe.

3: Auch SchülerInnen dieser Leistungsgruppe verteilen sich auf alle Schulformen. Schwerpunkte sind bei der Gesamt- und Realschule erkennbar.
25% liegen in diesem Leistungsbereich.

2: SchülerInnen dieser Leistungsgruppe wechseln zur Real- oder Hauptschule.
Diese Leistungsgruppe liegt demnach offensichtlich unter dem Niveau von Gymnasium und Realschule. Der relative Schwerpunkt liegt auf der Hauptschule.
4% der SchülerInnen liegt in diesem Leistungsbereich.

1: SchülerInnen dieser Leistungsgruppe wechseln ausschließlich zur Hauptschule.
1% der SchülerInnen wird auf diesem Niveau eingeschätzt.


Literatur

DESI-Konsortium (2006) Unterricht und Kompetenzerwerb in Deutsch und Englisch. Zentrale Befunde der Studie in Deutsch-Englisch-Schülerleistungen-International (DESI). Frankfurt/M.: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
Grießhaber, Wilhelm (2006) Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung. März 2006. Projekt "Deutsch und PC". Münster: WWU Sprachenzentrum; weitere Literatur