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Altgriechisch und Latein |
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KurskonzeptionAllgemeinesDie Sprachkurse für Latein und Griechisch sind Intensivkurse. Daher ist pro Unterrichtstag jeweils mit 3-4 Stunden Vor- und Nachbereitung zu rechnen. Wöchentliche Leistungskontrollen machen eine tägliche aktive Teilnahme am Kurs und ein permanentes Lernen unumgänglich. Somit sind die Kurse nur für die Studierenden geeignet, die diese Zeit während des gesamten Semesters wirklich erübrigen können und zudem bereit sind, die erforderlichen Leistungen (Ferienprogramm, Ferienkurs) auch in der vorlesungsfreien Zeit zu erbringen.LateinIn Latein I werden die gesamte Formenlehre sowie komplexe syntaktische Phänomene behandelt. Diese werden vorwiegend anhand eines Lehrbuches und von uns konzipierter Lernhilfen eingeübt. Wöchentlich findet ein Vokabel-/Formentest statt, der den Kenntnisstand der Studierenden überprüft. In der Mitte und am Ende des Semesters werden Übersetzungsklausuren gestellt, die zusammen mit den Tests Auskunft darüber geben sollen, ob eine Fortsetzung mit dem Latein-II-Kurs sinnvoll ist.Während der Semesterferien ist der Besuch eines wöchentlich stattfindenden Lektürekurses obligatorisch. Zudem ist ein umfangreiches Ferienprogramm zu bewältigen, das dem Leiter / der Leiterin wöchentlich zugeschickt wird und korrigiert zurückkommt. Eine Anwesenheitspflicht ist mit der Bearbeitung des Ferienprogramms nicht verbunden. Auf der Basis des Lektürekurses, des Ferienprogramms sowie der Stammformen und Vokabeln wird am ersten Tag der ersten Vorlesungswoche ein Aufnahmetest gestellt, der für eine Aufnahme in Latein II zu bestehen ist. Im Kurs Latein II werden Originaltexte Ciceros gelesen. Regelmäßig werden Probeklausuren gestellt und mündliche Simulationsprüfungen durchgeführt, die Aufschluss darüber geben sollen, ob eine Teilnahme an der Latinumsprüfung bereits sinnvoll ist. Der Kurs Latein II wird unterstützt durch ein einmal wöchentlich stattfindendes Tutorium, im dem prüfungsrelevante Informationen zur römischen Gesellschaft, Geschichte, Politik und Kultur erfolgen. Die Teilnahme an diesem Tutorium ist obligatorisch. Griechisch I, Griechisch IIa, IIbIn den beiden Griechisch-I-Kursen finden die Studierenden eine vorläufige Aufnahme, die in der ersten Sitzung einen Platz bekommen haben. In die Kurse von Herrn Kampert und Frau Hüffmeier erfolgt eine endgültige Aufnahme erst, nachdem die Studierenden nach der ersten Vorlesungswoche die Propädeutikumsklausur zur deutschen Grammatik bestanden haben.Bis Ende des Jahres wird die gesamte Formenlehre des Griechischen in beiden Griechisch-I-Kursen behandelt. Informationen darüber gibt das KVV. Als Grammatik wird von den Leitern die griechische Grammatik von Bornemann/Risch verwendet. Wöchentliche Vokabel- und Formentests ermöglichen eine genaue Leistungskontrolle. Im Dezember/Januar wird in den Kursen in einem Abschlusstest überprüft, ob die Kenntnisse in der Formenlehre ausreichend sind. Nur in diesem Falle ist der weitere Besuch der Griechisch-I-Kurse sinnvoll und die Aufnahme in einen Griechisch-II-Kurs möglich. Sofern die Studierenden den Abschlusstest zur Formenlehre im Dezember/Januar bestehen und in zwei Übersetzungsklausuren ihre Sprachkompetenz nachgewiesen haben, können sie an einem der Griechisch-II-Kurse teilnehmen. Der Kurs Griechisch IIa (Ferienkompaktkurs) richtet sich an die Studierenden der beiden Griechisch-I-Kurse, die in dem Test zu Formenlehre und in den Übersetzungsklausuren weit überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Für diese Kursform ist das Graecum im März/April das Ziel. Der Kurs Griechisch IIb hat eine geringere Lernprogression und bereitet auf das Graecum im Juni/Juli vor. Am ersten Kurstag des Sommersemesters wird in Griechisch IIb ein Aufnahmetest gestellt, in dem die Kenntnisse von Vokabeln, Stammformen und die Formenlehre überprüft werden und ein kurzer Originaltext übersetzt werden muß. Der Test orientiert sich eng an dem in Griechisch Ia vermittelten Lernstoff. Nur bei Bestehen dieses Tests erfolgt eine Aufnahme in Griechisch IIb. Dieser Kurs beschränkt sich weitgehend darauf, Originaltexte von Platon und Paulus zu übersetzen, da die Kenntnis der Formenlehre als bekannt vorausgesetzt ist. Wöchentliche Probeklausuren und mündliche Prüfungssimulationen sollen Aufschluss darüber geben, ob eine Teilnahme an der Graecumsprüfung im Juni/Juli sinnvoll ist. Kursbegleitend findet zu allen Griechischkursen einmal wöchentlich ein Tutorium statt, in dem kompakt prüfungsrelevante Informationen zum mündlichen Prüfungsautor Paulus, seinem Werk und seinem Umfeld erfolgen. Die Teilnahme an diesem Tutorium ist dringend angeraten, da in der mündlichen Prüfung ca. 25% der Note durch den Bereich der Realienkunde erbracht werden. |
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